Höherer Mindestlohn und neue Minijob-Grenze ab 2026 – Das ändert sich für dich
- 16. Jan.
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Aktualisiert: vor 7 Tagen
Ab dem 1. Januar 2026 gibt es zwei wichtige Änderungen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland, die vor allem Geringverdiener, Minijobber und Arbeitgeber betreffen: der gesetzliche Mindestlohn wird deutlich erhöht und dadurch steigt auch die Verdienstgrenze für Minijobs.
Mindestlohn steigt deutlich
Der gesetzliche **Mindestlohn wird von 12,82 € auf 13,90 € brutto pro Stunde angehoben – das ist eine der größten Erhöhungen seit Einführung des Mindestlohns. Mehr als 6 Millionen Beschäftigte profitieren direkt von dieser Anpassung, weil sie ab 2026 mehr Geld für ihre Arbeit bekommen.
Die Erhöhung soll dazu beitragen, die Kaufkraft zu stärken, niedrige Löhne anzuheben und sozial gerechter zu entlohnen. Gleichzeitig ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 € ab dem 1. Januar 2027 geplant.
Minijob-Verdienstgrenze wächst
Da der Mindestlohn auch für Minijobs gilt, wird automatisch die Verdienstgrenze für geringfügige Beschäftigungen angehoben:➡️ 603 € pro Monat dürfen Minijobber künftig verdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden.
Das bedeutet konkret: Wer zum Beispiel als Studentin, Rentnerin oder Nebenverdiener*in arbeitet, kann monatlich mehr verdienen, bevor der Job in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umklassifiziert wird.
Warum ist das wichtig?
Mehr Geld für Arbeitnehmer: Der höhere Mindestlohn sorgt für ein höheres Einkommen bei vielen Jobs im Niedriglohnsektor.
Flexiblere Minijobs: Durch die höhere Grenze können Minijobber mehr verdienen, ohne soziale Abgaben befürchten zu müssen.
Arbeitgeber müssen anpassen: Betriebe sollten Löhne, Arbeitsverträge und Abrechnungen an die neue Gesetzeslage anpassen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Mit dem größten Mindestlohn-Sprung seit Jahren und der Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze auf 603 € bringt 2026 spürbare Verbesserungen für Minijobber und Teilzeitkräfte. Diese Änderungen stärken die Einkommen und sorgen für mehr finanzielle Sicherheit im Arbeitsmarkt.
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